Dauerhaft Systemrelevant

Über uns​

Die Fachkräftekampagne #dauerhaftsystemrelevant ist ein stetig größer werdende Arbeitsgemeinschaft von Sozialarbeiter*innen und nahmhaften Verbänden und Institutionen aus ganz Deutschland. Wir treten für bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen ein und machen die Relevanz Sozialer Arbeit sichtbar.

Wir machen wir uns für die Profession stark und fordern eine Politik, die die Soziale Arbeit als unverzichtbare Profession anerkennt und die Bedarfe der Fachkräfte und Organisationen ernst nimmt.

Mach auch du dich stark! Es gibt zahlreiche Möglichkeiten mitzuarbeiten oder die Kampagne zu unterstützen. 💛

#dauerhaftsystemrelevant ist aus der Krise geboren. Mit Beginn der Coronavirus-Pandemie haben sich sturkurelle Schwierigkeiten der Sozialen Arbeit teils dramatisch verschärft. Als Reaktion auf diese Entwicklung haben sich aktive Sozialarbeiter*innen aus ganz Deutschland online vernetzt und die Fachkräftekampagne auf den Weg gebracht.

Seitdem entwicklet sich #dauerhaftsystemrelevant stetig weiter und wächst. Zahlreiche Fachkräfte, Verbände und Institutionen bringen sich inzwischen als Unterstützer*innen ein, stehen hinter uns und gestalten die politischen Forderungen mit.

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Über uns​

Die Fachkräftekampagne #dauerhaftsystemrelevant ist ein stetig größer werdende Arbeitsgemeinschaft von Sozialarbeiter*innen und nahmhaften Verbänden und Institutionen aus ganz Deutschland. Wir treten für bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen ein und machen die Relevanz Sozialer Arbeit sichtbar.

Wir machen uns für die Profession stark und fordern eine Politik, die
die Soziale Arbeit als unverzichtbare Profession anerkennt und die Bedarfe der Fachkräfte und Organisationen ernst nimmt.

Mach auch du dich stark! Es gibt zahlreiche Möglichkeiten mitzuarbeiten oder die Kampagne zu unterstützen. 💛

#dauerhaftsystemrelevant ist aus der Krise geboren. Mit Beginn der Coronavirus-Pandemie haben sich sturkurelle Schwierigkeiten der Sozialen Arbeit teils dramatisch verschärft. Als Reaktion auf diese Entwicklung haben sich aktive Sozialarbeiter*innen aus ganz Deutschland online vernetzt und die Fachkräftekampagne auf den Weg gebracht.

Seitdem entwicklet sich #dauerhaftsystemrelevant stetig weiter und wächst. Zahlreiche Fachkräfte, Verbände und Institutionen bringen sich inzwischen als Unterstützer*innen ein, stehen hinter uns und gestalten die politischen Forderungen mit.

Mach' jetzt mit!

Wir freuen uns, wenn auch du mitmachen oder einfach mal reinschauen willst! Kampagnen-Aktive treffen sich immer montags in einer Videokonferenz und bringen neue Entwicklungen auf den Weg.

Trag’ hier deine Email-Adresse ein. Wir senden dir dann soforf eine Email mit allen wichtigen Infos und dem Link zur Videokonferenz.

Ohnmacht in Kampfgeist verwandeln

Melissa Manzel aus dem Leitungsteam Berlin/ Brandenburg hat im Rahmen der Ringvorlesung Kritische Soziale Arbeit der Hochschule Magdeburg Stendal einen Vortrag über #dauerhaftsystemrelevant gehalten.

Die Ringvorlesung wird vom Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit Magdeburg und dem Jungen DBSH Sachsen-Anhalt mit organisiert. Die Online Veranstaltungen sind öffentlich zugänglich. Das Programm findet ihr hier als PDF. Im Nachhinein werden alle Vorträge online zur Verfügung gestellt.

Unterstützer*innen

Herzlichen Dank an alle Fachkräfte und Institutionen, die die Fachkräftekampagne mit Expertise und Haltung unterstützen 💛 Wenn auch du uns mit einem Statement unterstützen möchtest, freut uns das sehr. Bitte nimm hierzu Kontakt zum Kampagnenteam auf.

Wir präsentieren stolz an unserer Seite:

Wer seid ihr?

Der ASD als kommunaler Sozialdienst verfügt über eine Vielzahl an Organisations- und Aufgabenzuschnitten. Ebenso vielfältig sind die Rahmenbedingungen und Fachkonzepte in den einzelnen Kommunen bzw. kreisfreien Städten.
Diese Heterogenität erschwert seine fachliche Profilierung und vermindert seinen Einfluss auf politische Entscheidungsprozesse. Daher entwickelte sich bei einer Gruppe von Praktiker*innen und Hochschullehrer*innen die Idee der Gründung einer BAG ASD.
Damit soll eine Vernetzungsstruktur geschaffen werden, innerhalb der Fachdiskurse gebündelt und die fachliche Einheit des ASD in seiner Vielfalt sichtbar wird.
Die BAG ASD ist als Verein organisiert, in dem Personen (wie Fachkräfte des ASD, Fachkräfte aus anderen Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit und anderen Professionen, Institutionen und Körperschaften) Mitglied sind.

Wofür steht ihr als BAG ASD?

Ziel der Bundesarbeitsgemeinschaft ASD ist die Abstimmung, Koordination und Vertretung der Fachinteressen des ASD und seiner Zielgruppen auf Bundesebene. Sie unterstützt die Profilbildung und Positionierung des ASD innerhalb der Profession, Disziplin und Politik durch Vernetzung und Zusammenarbeit und setzt sich für eine fachlich angemessene, effektive und effiziente kommunale Soziale Arbeit ein. Diese Ziele verfolgt die BAG durch Engagement auf den verschiedensten gesellschaftlichen Ebenen.

Wieso unterstützt ihr uns?

Der ASD ist ein Hauptakteur bei der Umsetzung des Kinder- und Jugendhilfegesetzes, die Kolleg*innen engagieren sich tagtäglich für die Familien, Kinder und Jugendlichen. Die Politik muss auch sie ernst nehmen und unterstützen.
Dauerhaftsystemrelevant engagiert sich für Bessere Arbeitsbedingungen, faire Bezahlung und mehr Anerkennung für Sozialarbeiter*innen. Das unterstützen wir als BAG ASD und wollen uns gemeinsam mit anderen Akteur*innen dafür stark machen.

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Wer seid ihr?

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Streetwork/ Mobile Jugendarbeit e.V. ist der Dach- und Fachverband für Streetwork und Mobile Jugendarbeit in Deutschland. Im Verein organisiert sind Landesarbeitsgemeinschaften, Landesarbeitskreise und regionale Arbeitsgruppen in denen Sozialarbeiterinnen aus den Arbeitsansätzen Streetwork und Mobiler Jugendarbeit zusammengeschlossen sind. Die BAG Streetwork/ Mobile Jugendarbeit vertritt über 1500 Mitarbeiterinnen aus über 300 verschiedenen Projekten in ganz Deutschland.

Wofür steht ihr?

Unsere Aufgaben sehen wir in der Interessenvertretung von Menschen, für welche die “Straße” ein zentraler Sozialisationsort ist. Des weiteren sind der Aufbau von Landesarbeitsgemeinschaften und damit eine funktionierende Struktur im Handlungsfeld sowie die Weiterentwicklung von konzeptionellen Arbeitsansätzen und Fachstandards von Streetwork/ Mobiler Jugendarbeit zentrale Aufgaben für unseren Verein.

Wieso unterstützt ihr uns?

Da wir den Austausch unter Sozialarbeiter*innen für die fachliche Diskussion aber auch für eine gelingende Interessenvertretung unglaublich wichtig finden, unterstützen wir die Kampagne #dauerhaftsystemrelevant – für die Organisation von starken Bündnissen und für die Sichtbarkeit Sozialer Arbeit in dieser Gesellschaft.

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Wer seid ihr?

Das Bundesnetzwerk Ombudschaft in der Jugendhilfe e.V. ist ein Zusammenschluss unabhängiger Ombudsstellen im Bundesgebiet. Ombudsstellen sind unabhängige Beratungs- und Beschwerdestellen, an die sich junge Menschen und ihre Familien bei Konflikten mit dem Jugendamt oder Jugendhilfeträgern wenden können. Das Bundesnetzwerk dient dem Fachaustausch, der Qualifizierung und Weiterentwicklung Ombudschaftlicher Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe.

Wofür steht ihr?

Seit 2008 setzt sich das Netzwerk für die Stärkung der Rechte, Interessen und Selbstorganisation junger Menschen und ihrer Familien im Kontext von Jugendhilfe ein, insbesondere im Bereich der Hilfen zur Erziehung. Unsere fachlichen Anliegen sind eine bedarfsgerechte Kinder- und Jugendhilfe, die sich an Anliegen und Sichtweisen der Adressat*innen orientiert und deren Betroffenenrechte stärkt, sowie eine Sozialpolitik, die die Schaffung positiver Lebensbedingungen für junge Menschen und ihre Familien zum Gegenstand hat. Hierzu leisten wir unabhängige, kostenfreie und vertrauliche Beratung, Unterstützung und Vermittlung im Konfliktfall mit öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe sowie fachpolitische Lobbyarbeit.

Wieso unterstützt ihr uns?

Wir unterstützen die Fachkräftekampagne #dauerhaftsystemrelevant, weil es für eine bedarfsgerechte Kinder- und Jugendhilfe unerlässlich ist, dass diese räumlich, technisch, personell und finanziell besser ausgestattet wird.

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Wer seid ihr?

Die Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) wurde als wissenschaftliche Fachgesellschaft der Sozialen Arbeit im Jahr 1989 gegründet. Sie widmet sich der Förderung der Disziplin und Profession Sozialer Arbeit und entfaltet dafür eine Reihe von Aktivitäten in Forschung, Theorie und Lehre. Neben dem Fachdiskurs innerhalb der Sektionen und Fachgruppen gehören dazu auch die Veröffentlichung und Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse sowie curriculare Weiterentwicklungen und die Förderung des wissenschaftlichen und professionellen Nachwuchses. Ebenso begreift die DGSA es als ihre Aufgabe, sich mit fachlichen Beiträgen aktiv in gesellschaftspolitische Debatten einzubringen.
Die DGSA ist dem internationalen Fachdiskurs verpflichtet. Sie widmet sich der internationalen Zusammenarbeit und stärkt so die Identität und Wirksamkeit der Profession und Disziplin. Konferenzen, Symposien und Kolloquien ermöglichen Austausch im Sinne politischer, weltanschaulicher und fachlicher Pluralität. Die Gesellschaft ist dabei offen für das Zusammenwirken mit anderen Gremien und Fachvereinigungen, die ein Interesse an der Sache und am Gebiet der Sozialen Arbeit haben.

Wofür steht ihr?

Die DGSA versteht sich als ein Netzwerk, das die wissenschaftlichen Grundlagen der Sozialen Arbeit in Theorie, Ausbildung und Praxis verbessern möchte.

Wieso unterstützt ihr uns?

Die DGSA verpflichtet sich dem Zusammenwirken mit anderen Gremien und Fachvereinigungen, die ein Interesse an der Sache und am Gebiet der Sozialen Arbeit haben. Gemeinsames Ziel sollte es sein, so die Identität und Wirksamkeit der Profession und Disziplin zu stärken. Daher freuen wir uns, den Deutschen Berufsverband für Soziale Arbeit im Zuge der Kampagne #dauerhaftsystemrelevant ideell wie medial zu unterstützen.

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Wer seid ihr?

Die Deutsche Gesellschaft für Systemische Soziale Arbeit (DGSSA) will die systemische Perspektive für die gesamte Soziale Arbeit stärken und sich nicht auf Beratungstechniken beschränken. Der Nutzen des systemischen Ansatzes soll allen Arbeitsfeldern zugutekommen und insbesondere der Sozialen Arbeit insgesamt. Die Perspektive der DGSSA unterscheidet sich deutlich von einer Therapeutisierung der Sozialen Arbeit und orientiert sich am Grundsatz „aus der Sozialen Arbeit für die Soziale Arbeit“. Ausgehend von anerkannten sozialwissenschaftlichen Grundlagen können unseres Erachtens die Beziehungen zu Adressaten und Organisationen erfolgreich gestaltet werden. Weil die Inhalte und die Beziehungsformen gemeinsam betrachtet werden, wird eine breite Anschlussfähigkeit zu den kooperierenden Organisationen aus Schule, Gesundheitssystem, Politik und Sozialraum unterstützt.

Wofür steht ihr?

Die DGSSA analysiert und fördert die Voraussetzungen für einen ökologischen, sozial gerechten Umbau der Gesellschaft (Stichwort: grüne Soziale Arbeit). Dabei hilft sie die Grundlagen von System-Umwelt-Beziehungen zu erfassen sowie die Potenziale für die Einflussmöglichkeiten der Sozialen Arbeit zu bestimmen und auf diese Art zu erweitern.

Wieso unterstützt ihr uns?

Wir beteiligen uns an der Kampagne, weil wir unseren Beitrag dazu leisten wollen, die gesellschaftlichen Spannungen zu reduzieren und den Beitrag der Sozialen Arbeit für soziale Freiheit und soziale Gerechtigkeit deutlich zu machen.

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Wer seid Ihr?

Wir sind die Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen e. V., kurz: DVSG. Unser Fachverband fördert die gesundheitsbezogene Soziale Arbeit. Der Geschäftssitz ist in Berlin und wir sind bundesweit organisiert. Nehmt gerne Kontakt zu uns auf unter info@dvsg.org. Beteiligung ist ausdrücklich gewünscht!

Wofür steht Ihr?

Unser Fachverband steht für die Stärkung und Weiterentwicklung der Sozialen Arbeit mit dem Fokus Gesundheit. Wir fördern den Austausch von Praxis, Wissenschaft und Forschung. Wir stehen für Vernetzung, Professionalisierung, Beteiligung und Dialog der Akteur*innen gesundheitsbezogener Sozialer Arbeit sowie einen interprofessionellen Austausch. Wir fördern die Soziale Arbeit in verschiedenen Praxisfeldern und Settings im Gesundheits- und Sozialwesen. Wir beteiligen uns durch Bildungsangebote, Gremienarbeit und fachlichen Diskurs an der Förderung sozialer Teilhabe von Menschen in ihrer Lebenswelt und an der Vermeidung und Verminderung sozialer Probleme. Wir beziehen Position z. B. in Fachzeitschriften oder Stellungnahmen.

Wieso unterstützt Ihr uns?

Soziale Arbeit ist für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Gesundheitsförderung, Stärkung der Kompetenzen in der Bewältigung von Krisen und die Gestaltung von chancengerechten Lebensverhältnissen bedeutsam. Sie setzt sich in verschiedenen Settings mit anderen Beteiligten für Solidarität, Teilhabeverwirklichung, Chancengleichheit und Selbstbestimmung ein. Die Sichtbarkeit der Sozialen Arbeit muss gestärkt werden. Gerade die besonders vulnerablen Personengruppen brauchen Beratung, Begleitung, Unterstützung und ein verlässliches System. Eure Kampagne bewirkt Aufmerksamkeit, bringt auf den Punkt, stellt Forderungen und unterstützt die Adressat*innen der Sozialen Arbeit. Danke für das Engagement!

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Wer seid ihr?

Wir sind das Netzwerk Prekäres Praktikum. Ein bundesweiter Zusammenschluss von Hochschulgruppen des Jungen DBSH, der Jugendorganisation des deutschen Berufsverbandes und Gewerkschaft für Soziale Arbeit.

Wofür steht ihr?

Häufig werden Praktikantinnen in der Sozialen Arbeit nicht oder kaum für ihre Arbeit vergütet. Viele Studierende geraten dadurch in eine finanziell prekäre Lebenslage. Wir setzen uns für die Studierenden Sozialer Arbeit ein und fordern eine angemessene Vergütung bereits während des studienintegrierten Praxissemesters.

Wieso unterstützt ihr uns?

Soziale Arbeit ist systemrelevant! Es braucht bessere Arbeitsbedingungen, faire Bezahlung und mehr Anerkennung für Sozialarbeiterinnen. Und genau das sollte bereits während der Ausbildung der Fachkräfte umgesetzt werden!

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"Soziale Arbeit ist "systemrelevant", weil ihre Aufgabe als praxisorientierte Profession und wissenschaftliche Disziplin gerade auch in Krisenzeiten die fachlich fundierte Kritik bestehender gesellschaftlicher und politischer Verhältnisse ist - mit dem Ziel, auch zu einer Veränderung bestehender Systeme mit Blick auf soziale Gerechtigkeit und Menschenrechte beizutragen."
Prof. Michael Domes
TH Nürnberg & DGSA-Mitglied
"Ich nehme an der Kampagne teil, um die Soziale Arbeit in ihrer Bedeutung und Relevanz für die gesamte Bevölkerung sichtbarer zu machen und mehr Wertschätzung und Anerkennung für unsere Berufsgruppe - materiell und immateriell - zu erzielen."
Denise Lehmann
Mitglied im Gesamtvorstand der DVSG
"Gerade, weil Soziale Arbeit dauerhaft systemrelevant ist, müssen wir mehr Sozialarbeitende für Promotionen, für Forschung und Lehre an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften sowie für die Verbandsarbeit begeistern, um unsere Profession der Sozialen Arbeit zu stärken und um so einen zentralen Beitrag für mehr Anerkennung unserer wichtigen Profession zu leisten."
Prof.in Dr.in Judith Ommert
Theorien und Methoden gesundheitsbezogener Sozialer Arbeit an der Hochschule Fulda, Mitglied der DVSG & DGSA
"Wann und warum ist Soziale Arbeit heute so wichtig? Unter den Bedingungen des Neoliberalismus, der Entsolidarisierung und der gesellschaftlichen Spaltung ist Soziale Arbeit immer gehaltvolle Kritik der Verhältnisse, nicht Anpassung Einzelner an die herrschenden Verhältnisse: sie ist damit als Kritische Soziale Arbeit an der Veränderung gesellschaftlicher Verhältnisse beteiligt - nur darin beweist sie die Berechtigung ihres Anspruchs, relevant zu sein."
Fotograf - Matthias Piekacz
Prof. Dr. Peter-Ulrich Wendt
Studiengang Soziale Arbeit an der Hochschule Magdeburg &
Landesvorsitzender des PARITÄTISCHEN Sachsen-Anhalt
(Foto: Matthias Piekacz)
"Soziale Arbeit ist (nicht nur in der Pandemie) systemrelevant, weil sie dazu beiträgt, dass Menschenrechte auch in Deutschland geschützt bzw. verteidigt werden und die Bedarfe derer, die wenig Gehör haben, gehört werden. Es wäre an der Zeit diesen Einsatz gesellschaftlich und monetär adäquat anzuerkennen!"
Prof.in Dr.in Nivedita Prasad
Alice Salomon Hochschule und MRMA: Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession
Soziale Arbeit verfügt im Umgang mit sozialen Problemen über Wissen und Erfahrung, systemrelevante Herausforderungen im Verhältnis von Mensch und Umwelt zukunftsorientiert mitzugestalten. Sozial-ökologische Erneuerungen, sozial verantwortungsvolle Gestaltung weltweiter digitaler Prozesse, Umgang mit Flüchtlingsbewegungen und Diversität in einem belebten Raum machen kritisches Wissen erforderlich, diese Begegnungsräume teilhaberorientiert zu gestalten.
Prof. Dr. phil. Hugo Mennemann
Disziplin und Profession Sozialer Arbeit, gesundheitsbezogene Gemeinwesenarbeit (Care und Case Management, Sterbebegleitung, soziale Altenarbeit), Praxisforschung, Praxisentwicklung und Projektmanagement an der FH Münster
"Soziale Arbeit hat eine lange Tradition, Menschen in Problemlagen zu unterstützen und Sozialraume zu gestalten. Sozialarbeiter*innen setzen eine Vielfalt an Methoden ein und nutzen Kompetenzen in der Gesprächsführung, um Stärken von Menschen und Ressourcen zu aktivieren. Die Arbeitsbedingungen von Sozialarbeiter*innen sind jedoch oftmals schwierig: Die Fallzahlen sind hoch und wichtige Aufgaben, die lösungsorientiert von den Sozialarbeitenden gestaltet werden, werden nur projektbezogen finanziert. Da Sozialarbeiter*innen systemrelevant sind, brauchen sie Rahmenbedingungen, die auch einen regelmäßigen fachlichen Austausch, Supervision und kollegiale Beratung ermöglichen. Neben den Kompetenzen sollte auch eine, an den Stärken orientierte, persönliche Entwicklung insbesondere von Studierenden und Berufsanfänger*innen gefördert werden."
Prof.in Dr.in Corinna Ehlers
Theorien und Methoden Sozialer Arbeit mit dem Schwerpunkt Case Management an der HAWK Hildesheim, stellv. Vorsitzende der DGCC und Koordinatorin der Fachgruppe Gruppe Soziale Arbeit und Case Management der DGCC/DGSA
(Foto: Kanta Berlin)
"Als Sozialarbeiterin setze ich mich in der Lehre, Forschung, Wissenschaft und Praxis dafür ein, Gesundheitsförderung als Praxis Sozialer Arbeit zu stärken. Nicht erst seit der Pandemie ist klar: Gesundheit ist Bestandteil des Alltags und ihre Ermöglichung eine Frage von Gerechtigkeit! Wir brauchen Soziale Arbeit, die sich dafür einsetzt Verhältnisse, die Gesundheit ermöglichen sowie die dafür erforderlichen Rahmenbedingungen in der Praxis zu schaffen. Soziale Arbeit hat diese Kompetenz und darum erachte ich sie als besonders relevant, bestehende, und nicht erst seit der Krise die Gesundheit begrenzende, Systeme zu verändern und das "right to health" zu ermöglichen."​
Prof.in Dr.in Anna Lena Rademaker
Lehrgebiet Soziale Arbeit im Gesundheitswesen an der FH Bielefeld, Sprecherin der Fachgruppe „Gesundheitsförderung & Prävention“ (DVSG), Mitglied der DGSA​
telegram - hannah

Aktionen

Mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen macht die Kampagne auf sich und ihre Forderungen aufmerksam. Hier kündigen wir Aktionen an und veröffentlichen Infos zu laufenden oder zurückliegenden Aktionen.

September 2020

Wahlprüfsteine zur Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen

Zur Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen haben wir zusammen mit dem DBSH-Landesverband Nordrhein-Westfalen Wahlprüfsteine entwickelt und an vier Parteien in Aachen, Bochum, Köln und Münster gesendet und um Antwort gebeten. So konnten sich Sozialarbeitende informieren, wie die Parteien zu Themen der Sozialen Arbeit und ihren Fachkräften stehen.

Kontaktiert haben wir die CDU, SPD, Grüne, Linke, FDP und ÖDP in Aachen, Bochum, Köln und Münster. Folgende Antworten haben wir erhalten: